Die Audi AG
Die Audi AG mit Sitz in Ingolstadt in Bayern ist ein deutscher Automobilhersteller, der dem Volkswagen-Konzern angehört.
Die Fahrzeuge der Marke Audi werden außer in den beiden deutschen Werken Ingolstadt und Neckarsulm in Győr (Ungarn), Bratislava (Slowakei), Changchun (Volksrepublik China), Brüssel (Belgien) sowie Aurangabad (Indien) gefertigt.
Der Markenname ist ein Wortspiel zur Umgehung der Namensrechte des Kraftfahrzeugherstellers Horch. Firmengründer August Horch suchte einen neuen Firmennamen und fand ihn im Vorschlag eines Schülers, der den Nachnamen ins Lateinische übersetzte: audi ist der Imperativ Singular von audire (zu Deutsch hören, zuhören) und bedeutet „Horch!“. Am 25. April 1910 wurde der Name „Audi“ in das Handelsregister von Zwickau eingetragen, seit 1932 gehörte Audi zur Auto Union.
Audi hat zahlreiche technische Neuerungen entwickelt und eingeführt, wie z.B. 1975 den ersten Motor des VW-Konzerns mit mechanischer Benzineinspritzung K-Jetronic, 1977 einen 5-Zylinder-Ottomotor im Audi 100 und 1980 unter der Bezeichnung quattro den permanenten Allradantrieb (Allradantrieb im Urquattro-Typ 85).
1983 bekam Audi als erster deutscher Automobilhersteller die allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für Fahrzeuge mit Katalysator. Audi ist des Weiteren seit 1985 erster Großserienhersteller vollverzinkter Karosserien (Audi 100). Ende der 1980er Jahre bot Audi als erster deutscher Hersteller im Modell Audi 100 TDI einen Dieselmotor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung an. 1988 kam mit dem auf dem Audi 100/200 basierenden Audi V8 die erste Oberklasse-Serienlimousine mit permanentem Allradantrieb auf den Markt. 1991 stellte Audi mit dem Spyder und der AVUS-Studie zwei Prototypen mit aus Aluminium gefertigtem Gitterrohrrahmen und Karosserie vor. Auf der IAA 2009 zeigt Audi den e-tron, einen Sportwagen mit rein elektrischem Antrieb (Stromer), welcher ab 2012 als Kleinserie auf den Markt kommt.
(Quelle Wikipedia / gekürzt)



